FP7 Evaluation

Alle Projektanträge werden von unabhängigen Sachverständigen begutachtet. Diese werden aus der entsprechenden Datenbank der Europäischen Kommission ausgewählt, wobei das jeweilige wissenschaftliche Umfeld entscheidend ist. Zumeist ist das Evaluationsverfahren zweiteilig: Zunächst bewerten die Evaluierenden den Antrag anhand eines Evaluationsbogens individuell an ihrem jeweiligen Arbeitsort, bevor sie sich im zweiten Schritt gemeinsam am Ort der Kommission treffen und die Bewertungen vergleichen, analysieren, diskutieren und eine Auswahl zu fördernder Projekte treffen. Die Kommission moderiert diese Diskussionen, nimmt jedoch keinen Einfluss. Projektanträge werden von mindestens drei Evaluierenden (je nach Grösse des Projektes) begutachtet.

Für Antragstellende ist es empfehlenswert, selbst als Expertin oder Experte an der Evaluierung von Projekten teilzunehmen, da auf diese Weise einerseits eine wertvolle Expertise für die Ausarbeitung eigener Anträge in Bezug auf Ablauf, Entscheidungsprozess, etc. erlangt werden kann, und zum anderen Kontakte zu anderen Expertinnen und Experten hergestellt werden können.
Es ist nicht möglich, Evaluierender für Projektanträge zu einer Ausschreibung zu sein, an der man selbst teilgenommen hat.

An einer Evaluierungstätigkeit Interessierte können sich in derDatenbank der Europäischen Kommission registrieren. Es ist ratsam, einige Zeit vor einer Deadline jeweils den eigenen CV zu aktualisieren.

Die Aufstellung nach Themenbereichen all jener Evaluierenden die für die Europäische Kommission für bereits abgelaufene Ausschreibung tätig waren, ist öffentlich zugänglich.