Industry-Academia Partnership and Pathways (IAPP)

Industry-Academia Partnership and Pathways (IAPP) unterstützt die sektorübergreifende Zusammenarbeit von kommerziellen und nicht-kommerziellen Forschungseinrichtungen, von Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel ist ein besseres Verständnis von Methodik und Herangehensweise im Bereich Forschung & Entwicklung des öffentlichen Sektors und der Industrie oder von kleinen oder mittelgrossen Unternehmen (KMU). Durch ein gemeinsames Forschungsprogramm, bei dem Personal aus beiden Bereichen ausgetauscht wird, soll die Zusammenarbeit gestärkt und Wissenstransfer ermöglicht werden.

Ein Konsortium muss aus mindestens zwei Partnern aus zwei verschiedenen Sektoren (Wirtschaft und Wissenschaft) in unterschiedlichen EU Mitgliedstaaten oder Assoziierten Staaten bestehen.

Zwischen zwei und 24 Monaten kann wissenschaftliches, technisches und administratives Personal, das mindestens ein Jahr an der Heimatinstitution angestellt war, entsendet werden, mit der Auflage für mindestens zwölf weitere Monate an die Heimatinstitution zurückzukehren. Ausserdem können erfahrene Forschende für zwölf bis 24 Monate rekrutiert werden.

Voraussetzung ist eine intersektorale Mobilität über die nationalen Grenzen hinaus. Dies bedeutet, dass die Teilnehmenden zum Zeitpunkt ihrer Rekrutierung respektive ihrer Entsendung in den letzten drei Jahren nicht länger als zwölf Monate in dem Land der Gasteinrichtung gelebt haben. Die genauen Teilnahmebedingungen und Regeln sind im Arbeitsprogramm und in der jeweiligen Ausschreibung definiert.

Die drei- bis vierjährige Förderung umfasst die Personalkosten der Entsendeten bzw. rekrutierten Forschenden sowie Zuschüsse zu Projektkosten und indirekten Kosten. KMU können ausserdem einen Beitrag für Gerätekosten beantragen. 

Die Einreichung von Projektvorschlägen ist nur auf Ausschreibungen hin möglich, die auf dem Participant Portal der Europäischen Kommission veröffentlicht werden. Die Ausschreibung erfolgt im bottom-up-Verfahren, also themenoffen und über alle Bereiche der Wissenschaft hinweg.

Die genauen Teilnahmebedingungen und Regeln sind im einschlägigen Arbeitsprogramm und in der jeweiligen Ausschreibung festgelegt.