International Research Staff Exchange Schemes (IRSES)

International Research Staff Exchange Schemes unterstützt die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch von Einrichtungen in Europa und im nicht-europäischen Ausland. Ziel ist die Verbesserung und Erweiterung internationaler Forschungskooperationen via eines koordinierten Personalaustauschsprogramms. ein besseres Verständnis von Methodik und Herangehensweise im Bereich Forschung & Entwicklung des öffentlichen Sektors und der Industrie oder von kleineren/mittleren Unternehmen. Via eines gemeinsamen Forschungsprogramms, bei dem Personal aus beiden Bereichen ausgetauscht wird, soll die Zusammenarbeit gestärkt und der Wissenstransfer ermöglicht werden.

Ein Konsortium besteht aus mindestens drei Partnern wobei zwei aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten oder Assoziierten Staaten kommen müssen und ein weiterer aus einem Land, mit dem ein S&T Agreement besteht oder unter die European Neighbourhood Policy fällt.

Bis zu 12 Monate kann wissenschaftliches, technisches und administratives Personal aus Einrichtungen in EU-Mitgliedstaaten oder Assoziierten Staaten an die nicht-Europäische Institution und vice versa entsendet werden, wobei der Austausch ausgewogen sein sollte.

Die zwei- bis vierjährige Förderung umfasst einen Zuschuss zu den Personalkosten des aus Europa entsendeten Personals in Höhe von monatlich € 1‘900 (bzw. € 2‘100 bei grosser Entfernung zwischen den Institutionen). Institutionen aus Entwicklungs- und/oder Schwellenländern können bezuschusst werden.

Die Einreichung von Projektvorschlägen ist nur auf Ausschreibungen hin möglich, die auf dem Participant Portal der Europäischen Kommission veröffentlicht werden. Die Ausschreibung erfolgt im bottom-up-Verfahren, also themenoffen und über alle Bereiche der Wissenschaft hinweg.

Die genauen Teilnahmebedingungen und Regeln sind im einschlägigen Arbeitsprogramm und in der jeweiligen Ausschreibung festgelegt.