FP7 Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt an FP7 sind Forschungsgruppen an privaten oder öffentlichen Universitäten oder Forschungsinstituten, Unternehmen, Unternehmens-Verbände, öffentliche Verwaltungen, Nachwuchsforscher, nationale und internationale Organisationen mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Assoziierten Staat. Partner aus Drittstaaten können unter bestimmten Voraussetzungen an FP7 teilnehmen, sie erhalten jedoch nicht grundsätzlich einen finanziellen Beitrag.

Für Verbundprojekte, Exzellenznetzwerke (NoE) und einige Koordinierungs-und Unterstützungsmassnahmen (CSA) ist es erforderlich, dass mindestens drei Einrichtungen aus drei Mitglieds- oder Assoziierten Staaten ein Konsortium bilden, wobei die beteiligten Partner rechtlich voneinander unabhängig sein müssen. Eigene Regeln gelten für die Pionierforschung (ERC), und die Unterstützung der Aus- und Weiterbildung sowie der Laufbahnentwicklung von Forschenden (Marie Curie). Hier sind die jeweiligen Forschungseinrichtungen die Antragstellenden.

In den Unterlagen zu den Ausschreibungen sind jeweils die verbindlichen Teilnahmebedingungen formuliert, so unter anderem auch wann welche Partnerländer internationaler Kooperationen (ICPC: Hierzu gehören u.a. Russland, andere osteuropäische /mittelasiatische Staaten, Entwicklungsländer, Länder des westlichen Balkans) zu welchen Bedingungen teilnehmen können, zudem die Anzahl und Art der Einrichtungen und/oder Regionen. Teilnehmen und entschädigt werden können ausserdem Länder, mit denen ein S&T Abkommen besteht, sowie Länder ausserhalb Europas, soweit dies in der Ausschreibung vorgesehen ist und/oder für den Projekterfolg massgeblich ist.