Wechselkursschwankungen

ETH Zürich

 

Forschungsprojekte in Fremdwährungen (EU-Projekte, NIH, DFG. etc.)

Grundsätzlich gilt, dass Währungsgewinne und -verluste zu Gunsten oder zu Lasten der betroffenen Professur gehen. Die gängige Praxis wird nicht geändert. Dies vor dem Hintergrund, dass die Departemente eine hohe Autonomie haben und innerhalb dieser Autonomie grossen Handlungsspielraum. Das bedeutet aber auch, dass Risiken mitgetragen werden müssen, zumal das Währungsrisiko symmetrisch ist, d.h. es können Gewinne oder Verluste entstehen.

Regelung Marie - Curie - Fellowships

Bei Projektende muss die ausbezahlte Summe in Schweizer Franken umgerechnet  der Summe in Euro gemäss EU-Vertrag entsprechen. Damit das Währungsrisiko möglichst gering gehalten werden kann, wird empfohlen bei den Anstellungsverträgen mit einem eher zu tiefen Euro-Kurs zu rechnen. Die Personalabteilung empfiehlt weiter, einjährige Verträge für Marie-Curie-StipendiatInnen auszustellen, damit der Lohn jedes Jahr an die Währungsschwankungen angepasst werden kann.
Besteht bei Projektende ein Defizit, das weder über Overhead-, Instituts- oder Departementsmittel abgedeckt werden kann, besteht in Härtefällen die Möglichkeit einen Antrag zur Beteiligung am Defizit an den Vizepräsidenten Forschung und Wirtschaftsbeziehungen zu stellen.

Universität Zürich

 

Forschungsprojekte in Fremdwährungen

Bei Fremdwährungsprojekten können Restsalden auch durch Wechselkurseffekte entstehen, da Auf- oder Abwertungen oft zu Budgetabweichungen führen. Analog zur grundsätzlichen Regelung
(§ 23 Finanzreglement) sind Restsalden auch bei Fremdwährungsprojekten von der Projektleitung zu tragen. Die Projektleitung behält dadurch die finanzielle Steuerung bei sich und kann im positiven Falle auch von Aufwertungen  der Fremdwährung profitieren. Eine Ausnahme besteht nur bei Marie Curie Stipendiatinnen/Stipendiaten. Diesen wird gemäss Beschluss der Universitätsleitung vom 23.06.2011 eine Mindest-Stipendiatenzahlung zugesichert. Bei folgenden Projekttypen teilt das Drittmittelmanagement den Forschenden etwaige Projektverluste nach Projektabschluss und Eingang aller Zahlungen zentral mit: EU-Projekte sowie SNF- und NCCR Projekte.