05.11.2014

Horizon 2020 and Switzerland: Thinking Ahead

Die Tagung zur Europäischen Forschungsförderung 2014 Horizon 2020 and Switzerland: Thinking Ahead fokussierte die Konsequenzen der Volksabstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative in der Schweiz. Was kann auf politischer, was auf institutioneller Ebene, was auf der Ebene der Forschernetzwerke unternommen werden, damit hier Exzellenz, Forschung und Innovation gemeinsam mit den internationalen Partnern weiterhin grenzüberschreitend, transparent, kooperativ, hochkompetitiv und nicht zuletzt erfolgreich umgesetzt wird?

Im Gespräch mit Vertretern des European Research Council, des Staatsekretariats für Bildung, Forschung und Innovation, dem Schweizerischen Nationalfonds, Science Europe und Teilnehmenden aus laufenden europäischen Forschungsprojekten, trafen verschiedene Positionen aufeinander und eröffnete sich eine Debatte, in der der Prozess der Annäherung an einzelne Themenfelder im Vordergrund stand. So fokussierten die Referenten der Paneldiskussion European Roundabout: Leveraging Collective Intelligence for Unprecedented Challenges die strategischen und programmatischen Ziele der Forschungsfärderung in der Schweiz und in Europa und hinterfragten die Bedeutung globaler, positiver, dezentraler und demokratischer Forschung in der Schweiz. Desweiteren wurde der Status Quo der Schweizer Partizipation  an Horizon 2020 vorgestellt und Formen des Lobbyierens in Brüssel diskutiert.

Die Referentinnen und Referenten:

  • EUROPEAN ROUNDABOUT: Leveraging Collective Intelligence for Unprecedented Challenges

    • Theodore PAPAZOGLOU European Research Council Executive Agency Head of Unit “Support to the ERC Scientific Council”
    • Urs BALTENSPERGER National Research Council Switzerland, President of the Committee International Co-operation
    • Philipp LANGER Head EU Framework Programmes Unit SERI
    • Stephan KUSTER Head of Policy Affairs of Science Europe, Brussels (Moderator)